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Tourismus in allen Ländern der Welt

Der Tourismus oder auch der Fremdenverkehr ist spätestens seit Ende der 60iger Jahre vorrangig ein lohnendes Geschäft für viele Länder der Erde, zum anderen aber auch ein Teilbereich der Freizeitsoziologie. Für die meisten Menschen ist der jährliche Jahresurlaub immer noch die wichtigste und schönste Zeit im Jahr. So sind die Ferien oder auch ein kleiner Kurztrip natürlich immer noch die beste Möglichkeit, einmal Abstand vom Alltag zu nehmen und die Reserven aufzutanken und sollten daher auch den nötigen Stellenwert besitzen.
Und obwohl die Deutschen immer weniger in die Ferne schweifen, und sie ihre Ferien vermehrt in der Heimat verbringen, ist der Tourismus immer noch eine extrem wichtige Einnahmequelle. Besonders für spezielle Länder oder Inseln wie zum Beispiel Kreta, die wenig andere Einnahmequellen vorweisen können. So ist es sicherlich ein Segen, dass Bundesländer wie Mecklenburg Vorpommern mit dem Tourismus in ihrer eigenen Region den Wohlstand mehren können. Dies geschieht vor allem dadurch, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Tourismus ist eine lebendige Welt und bietet Menschen mit den verschiedensten Fähigkeiten die Möglichkeit einen Beruf auszuüben. Ob im Service, in der Planung von Reisen oder als Fremdenführer, die Einsatzbereiche sind breit gefächert. Warum sollte man nicht auch einmal in der eigenen Stadt eine Stadtführung besuchen? Viele Studenten sorgen mit Animationsjobs in südlichen Ländern für ihren Lebensunterhalt.

Andererseits kann der Tourismus einem Land auch enorm schaden, vor allem wenn beim Bau von Hotels, Swimmingpools oder der großen Ressorts mit vielen Freizeitangeboten, die ökologische Seite vernachlässigt und die nachhaltige touristische Nutzung einer Region nicht mit der nötigen Relevanz beachtet wird. Besonders bedenklich ist in diesem Zusammenhang der Massentourismus, der vor allem in den Hauptreiseländern, Frankreich, USA oder Italien vorkommt. Aber auch der Reisende selbst kann etwas zum nachhaltigen, umweltverträglichen Tourismus beitragen. Diese Art wird auch sanfter Tourismus genannt. Über diese Themen informieren auch verschiedene deutsche Tourismusverbände. Wenn Qualität statt Quantität gebucht wird, man die einheimischen Sitten und Gebräuche so gut es geht wahrt, Wasser spart und das Land selbst auch darauf achtet, auch andere Wirtschaftszweige voranzubringen, ist es gut möglich, dass auch intensiv genutzte Urlaubsregionen wie Mallorca oder Spanien im allgemeinen noch lange ihre Schönheit für Einheimische und Touristen bewahren können.

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